QUEERFILM BREMEN - Monatsprogramm Februar 2020

 

Monatsmail queerfilm festival Bremen

Filme im Februar 2020

herz



 

Nun aber schnell ....

.... den Februar-Newsletter geschrieben, denn "Darkroom" - Tödliche Tropfen" von Filmikone Rosa von Praunheim erlebt bereits am 30. Januar im CITY 46 seinen Kinostart.
Ein weiteres Highlight wartet auf euch dann im Februar. Begebt euch mit dem Kultfilm "Taxi zum Klo"  auf eine Reise in die  frühen 1980er, als Berlin noch geteilt war und noch niemand etwas von Aids gehört hatte. 

 

Darkroom - Tödliche Tropfen

D 2019, Regie: Rosa von Praunheim, mit Bozidar Kocevski, Heiner Bomhard, Katy Karrenbauer, 89 Min.

Warmherziger Krankenpfleger, allseits geschätzter Lehramtsreferendar, empathischer Freund und Lover - das ist das Bild, das Lars nach außen hin abgibt. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein dünsteres Geheimnis.

Anhand von Gerichtsprotokollen rollt Rosa von Praunheim, Ikone und Wegbereiter des queeren Kinos in Deutschland, in seiner ganz eigenen Art und Weise einen wahren Fall auf, der 2012 für Aufsehen sorgte: Ein Mann ermordete innerhalb von drei Wochen drei schwule Männer, indem er ihnen eine Überdosis KO-Tropfen verabreichte. 

 

Termine:
Do. 30.1. / 20:30
Sa.  1.2. bis Mi. 5.2 / 20:30

 

 

Taxi zum Klo / QUEERFILMNACHT

BRD 1980 (digital restaurierte Fassung), Regie: Frank Ripploh, mit Frank Ripploh, Bernd Broaderup, Gitte Lederer

Frank, von Freunden Peggy genannt, ist Lehrer, Bernd arbeitet in einem Kino. Bernds Zukunftstraum ist das ruhige Leben zu zweit, mit Blumentopf und Bauernhof. Anfangs sind die zwei auch glücklich in der Beziehung, doch mit der Zeit beginnt Frank sich zu langweilen. Er sucht das Abenteuer und die Sehnsucht lässt ihn Tag und Nacht in Berlin unterwegs sein, in Parks, Saunas und öffentlichen Toiletten auf der Suche nach schnellen Abenteuern. Bernd ist verzweifelt. Er bekocht Frank, wäscht seine Wäsche und sehnt sich nach Franks Treue. Auf einem Schwulen-Ball kommt es zur Eskalation.

Ripplohs Film ist ein Stück Zeitgeschichte schwulen Lebens Anfang der 1980er. Bemerkenswert ist der ironische und teilweise komödiantische Film auch wegen seiner damals und bis heute unerreichten offenen Darstellung von schwuler Sexualität

»TAXI ZUM KLO von 1980 ist der erste »Schwulenfilm«, in dem schwules Leben in Normalität gezeigt wird – nicht weil es inzwischen gesellschaftlich möglich geworden wäre, sondern weil die Protagonisten sich um Repression und sanktionierte Moral nicht bekümmern.« (Goethe Institut) Ausgezeichnet mit dem Max-Ophüls-Preis 1981 als bester fremdsprachiger Film bei den Boston Society of Film Critics Awards 1982.

 

Termine:
Fr. 21.2. / 20:00
Sa. 22.2.bis Mi. 26.2. / 20:30

 


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zu sehen im: CITY 46 // Birkenstr. 1 - 28195 Bremen //
Telefon: +49 421 957 992 90 // tickets@city46.de
   
viel Spaß im Kino und herzliche Grüße
vom queerfilm-Team

 
 
 
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