queerfilm festival Bremen

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das schwul-lesbisch-trans* Filmfestival in Bremen

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Rettet das Feuer

Rettet das Feuer Filmbilder

Donnerstag, 18:00 (Location: City 46)

 

Deutschland | 2019 | Regie: Jasco Viefhues | 83 Min. |

Deutsch mit englischen Untertiteln

 

Berlin, Beginn der 90er Jahre: Der Künstler Jürgen Baldiga hält die Berliner Szene während der ausufernden Aids-Epidemie fotografisch fest. Er selbst ist HIV-positiv und findet Wege, provokativ und künstlerisch mit dem eigenen körperlichen Zerfall umzugehen, während sein Umfeld nach und nach dem Virus erliegt. Seine Arbeiten machen Baldiga zu einem wichtigen Beobachter und Chronisten einer Zeit, die der Dokumentarfilm einsichtsvoll zutage fördert. Angesichts heutiger therapeutischer und präventiver Möglichkeiten, mit dem HI-Virus zu leben, bietet der Dokumentarfilm des dffb-Absolventen Jasco Viefhues ein bewusstseinstiftendes Zeugnis des erinnerungswürdigen Kampfes für Anerkennung, Sichtbarkeit und ein kollektives Gedächtnis.

Content warning: Abbildungen von Aids-Karziomen

My Name is Baghdad / Meu Nome é Bagdá

My Name is Baghdad Filmbilder

Donnerstag, 20:30 (Location: City 46)

Plus Online vom 27.10.-7.11.

 

Brasilien | 2020 | Regie: Caru Alves de Souza | 99 Min. |

Portugiesisch mit deutschen Untertiteln

 

Cap auf und Kamera an: Auf dem Skateboard rollt Bagdá durch São Paulo und lässt sich den Mund nicht verbieten. Bagdá trägt die Haare kurz, abgewetzte Sneaker und Kettchen um den Hals. Obwohl zu Hause nicht immer alles leicht ist, hält der Frauen*-Haushalt zusammen. Gemeinsam wird für die kleinste, von Aliens faszinierte Schwester ein NASA-Bewerbungsvideo gebastelt oder dem Friseursalon von Freund*innen aus der LGBTQI*-Community ein Besuch abgestattet. Wie die Hauptfigur gleitet das Publikum durch den Film. Selbstbewusst, frisch und mit ordentlich Schwung werden die problematischen Seiten der cis-männlich dominierten Skateboarding-Szene angefochten. Am Ende geht es um empowernde Solidarität unter Queers, egal ob mit oder ohne Board!

Content warning: Darstellung von Polizeigewalt, Homo- und Trans*feindlichkeit sowie sexueller Gewalt

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