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queerfilm festival Bremen
das schwul-lesbisch-trans* Filmfestival in Bremen

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DIE EHE DER HERREN SCHULTZE

filmstrip ehe schulze

Donnerstag, 18:00

Deutschland | 2018 | Regie: Moritz Leick | 47 Min.
Deutsch mit englischen Untertiteln
– mit Gästen –

 

Kurt und Toon sind glücklich und zufrieden; sie gehen ihren Hobbys nach, pflegen Freundschaften und genießen ihr Leben. Dennoch lastet ein Schatten auf ihnen; denn Kurt war in seiner Jugend wegen homosexueller Handlungen im Gefängnis. Der Dokumentarfilm begleitet Kurt und Toon in ihrem Alltag und bei ihrem Bemühen, Einsicht in die Polizeiakten zu erhalten, um endgültig mit der Vergangenheit abschließen zu können.

Der Film entstand anlässlich des 2017 im Deutschen Bundestag  verabschiedeten Gesetzes zur Aufhebung der zwischen 1945 und 1969 gefällten Strafurteile wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen zwischen Erwachsenen und ist das liebevolle Porträt eines Paares, das einerseits einzigartig ist, andererseits aber auch stellvertretend für eine ganze Generation steht.

Kurt und Toon sowie der Regisseur Moritz Leick werden bei der Vorstellung anwesend sein und freuen sich auf eine angeregte Diskussion mit dem Publikum! 
Ebenfalls erwarten wir Marcus Velke von der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e. V. (BISS).

 

Source-Info:
Moritz Leick
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BIXA TRAVESTY

filmstrip bixa travesty

Donnerstag, 20:30

Brasilien | 2018 | Regie: Claudia Priscilla, Kiko Goifman
mit Linn da Quebrada, Jup do Bairro | 75 Min.
Portugiesisch mit deutschen Untertiteln


Als Schwarze Transfrau aus der Peripherie São Paulos erhebt Linn da Quebrada ihre Stimme für die Queers of Colour aus den Favelas. Bei ihren fulminanten Konzerten mit exorbitanten Kostümen, viel Nacktheit und Twerking unternimmt sie eine sprachgewaltige elektro-musikalische Attacke gegen die weiße heteronormative Geschlechterordnung Brasiliens und den Machismo der dortigen Musikszene. Ihre zärtliche Seite zeigt sich in privaten Szenen – beim Duschen mit Freund*innen oder beim Kochen mit ihrer Mutter spricht sie über Liebe, Rassismus und Armut.

Sich im Angesicht von Rassismus und Transfeindlichkeit selbst zu lieben ist für sie ein radikaler Akt. Linn will keine Cis-Frau sein, sondern bezeichnet sich als „Bixa Travesty“ (deutsch etwa „Transen-Schwuchtel“), deren Genderidentität nicht an Genitalien gebunden, sondern im stetigen Wandel begriffen ist.

 

Source-Info:

FiGa Films
Lidia Damatto Moreira
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